Die Kasualien

Kirchliche Begleitung in wichtigen Lebensabschnitten: die Kasualien

Wenn ein Kind auf die Welt kommt, herrscht Freude im Himmel. Dass jedes Kind ein geliebtes und gesegnetes Geschöpf Gottes ist, bringt die Taufe zum Ausdruck. In der Taufe werden die Kinder in die Gemeinde aufgenommen. Getauft wird in der Friedenskirche im Sonntagsgottesdienst einmal im Monat. Zuständig für die Anmeldeformalitäten und die Gestaltung ist abwechselnd eines der beiden Pfarrämter mit der zuständigen Pfarrersperson. Bitte achten Sie auf die Termine auf der Seite Veranstaltungen/Termine.
 
Jugendliche werden konfirmiert. Sie bekommen an der Schwelle zum Erwachsenwerden Gottes Segen zugesprochen und sagen „ja“ zu ihrem Getauftsein. Dem geht ein Dreivierteljahr Vorbereitung voraus. Der Konfirmandenunterricht beginnt nach den großen Schulferien und endet mit der Konfirmation meistens im Mai. Anmelden können sich alle, die in der ersten Hälfte des Konfirmationsjahres 14 Jahre alt werden oder es schon sind. An einem Mittwoch im Juni kann man sich anmelden (der Termin wird auf der Homepage bekannt gegeben). Aber auch danach ist eine Anmeldung noch möglich.
 
Zu einer Hochzeit gehören bekanntlich zwei. Für die kirchliche Trauung muss mindestens einer davon evangelisch sein. Bei konfessionsgemischten Paaren ist eine ökumenische Trauung denkbar. Wer kirchlich getraut werden möchte, meldet sich möglichst früh beim Pfarramt an. Dann kann die Kirche reserviert und mit der Pfarrerin/dem Pfarrer ein Termin vereinbart werden. Auch der Kantor kann sich auf die Trauung einstellen. Denn Kirchenmusik spielt bei einem solchen Festgottesdienst eine bedeutende Rolle.
 
Jeder Abschied will gestaltet sein. Das betrifft ganz besonders den Abschied von einem Verstorbenen. Die Kirche begleitet Trauernde: durch seelsorgliche Gespräche und durch die Gestaltung der Bestattung in würdiger und liebevoller Form. In der Regel macht der Bestatter die Trauernden auf die zuständige Pfarrersperson aufmerksam. Das bietet sich an, wenn ein Termin für die Beisetzung gefunden werden muss. Aus dem Gespräch mit dem Seelsorger/der Seelsorgerin ergibt sich dann alles Weitere.