Berichte über unsere JuKiWo-Tage im Herbst
 
 
 
Herbst 2012: 23. JuKiWo
in der Versöhnungsgemeinde

 
 
Entdeckertour beendet
„Mit Martin Luther auf Entdeckertour“, so lautete das Motto der 23. JuKiWo, der Kinderbibelwoche der Versöhnungsgemeinde, die am Sonntag mit einem Familiengottesdienst zu Ende ging. An vier Nachmittagen entdeckten die Kinder zusammen mit Martin Luther wie aus Angst Mut wird, was Gottes Gnade bedeutet, wie Gott Kraft schenkt und wie die Bibel zu einem Schatz wird. An jedem Nachmittag wurden Szenen aus dem Leben des Reformators auf die Bühne gebracht und so konnten die Zuschauer in die mittelalterliche Welt eintauchen. Neben vielen Liedern und Aktionen in der Kirche waren die Kinder im zweiten Teil der Nachmittage eingeladen zum Spielen, Basteln, Backen und Sporteln. Mit einem Handpuppenspiel und einem Segenslied endete das Programm.
Im Gottesdienst am Sonntag konnten dann Eltern, Geschwister und Großeltern und Besucher ein wenig JuKiWo-Luft schnuppern. In einem fröhlichen Gottesdienst mit dem Oberthema „Martin entdeckt die Freude“, gab es noch einmal die beliebtesten Lieder der Woche, sowie ein heiteres Theaterstück, in dem Martin Luther seiner späteren Frau Katharina von Bora begegnet. Daran anschließend konnte mit Fotos ein Einblick in die Aktivitäten der Woche genommen werden und ein Film, der in der Woche zusammen mit Kindern entstanden war, wurde uraufgeführt. Bei einem Stationenlauf für die ganze Familie waren dann noch Wissen und Geschick gefragt, bevor das Programm mit einem gemeinsamen Mittagessen und einem riesigen Nachtisch-Buffet seinen Abschluss fand.
 
 
 
 
 

Herbst 2011: 22. JuKiWo
in der Versöhnungsgemeinde


Maus und Esel in der Versöhnungskirche
 
Mit einem Familiengottesdienst ging am Sonntag, 6. November 2011, die 22. JuKiWo, die Kinderbibelwoche der Versöhnungsgemeinde zu Ende.
Es erschallten die fröhlichen Lieder der Woche, die nicht nur zum mitsingen, sondern auch zum Mitmachen einluden, der JuKiChor leitet die Besucher an. Eine Wüstenmaus und ein alter Esel hatten die Kinder die ganze Woche über schon durch die Josua-Geschichten begleitet und traten auch am Sonntag auf. Sie führten ins Thema ein und waren genauso gespannt wie die Gottesdienstbesucher, was Josua und die Israeliten noch erleben würden. Dann trat der alt gewordene Josua auf und erinnerte sein Volk (alle Kinder waren mit einer entsprechende Kopfbedeckung verkleidet) an die Güte Gottes über die alle die Jahre der Eroberung des neuen Landes.
Die Woche über hatten die 50-60 Kinder, die jeden Nachmittag kamen, eine Josua-Geschichte als Theaterstück gesehen. Sie hatten gespielt, gebastelt, getanzt, Sport gemacht. Darauf wurde nach Gottesdienst in den „Bildern der Woche“ zurück geblickt. Außerdem wurde in der Woche ein spannender Krimi gedreht, der ebenfalls gezeigt wurde. Danach konnten alle Familien aktiv werden und bei einem Stationenlauf sich noch einmal auf die Spuren Josuas begeben. Das machte natürlich hungrig und so war das leckeren Mittagessen sehr willkommen. Mit einer Siegerehrung und einem weiteren Puppenspiel der Riehe „Tate Olgas Windmühle“ ging das Programm zu Ende.
Erfreulich waren aus der Sicht der Verantwortlichen die konstante Zahl von Kindern, die jeden Nachmittag dabei waren und die hohe Bereitschaft der über 30 Mitarbeitenden sich einzusetzen und gute Ideen für die Kinder in die Tat umzusetzen.
Auch 2011 gab es ein JuKiWo-Spendenprojekt, diesmal für Kinder in Indien. € 975,- kamen die Woche über und bei der Sonntagskollekte zusammen. Damit kann Kindern ein Schulbesuch ermöglicht und eine Krankenstation ausgebaut werden.


 

 

Herbst 2010:  21. JuKiWo
in der Versöhnungsgemeinde

Das „Vaterunser“ hatten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesem Jahr als Thema für die JuKiWo vorgenommen. Dass dieses Gebet „die Welt umspannt“ und Christen in aller Welt verbindet, wurde schon an der Dekoration der JuKiWo-Kirche deutlich. Bilder von Kindern aus aller Welt samt Kindern und Figuren aus Kinderbüchern und Kinderfilmen hingen rings um an den Wänden. Darüber waren in Sprechblasen die Worte des Vaterunsers angebracht, des Gebets, das Jesus seinen Jüngern zu beten gelehrt hat.

Zwischen 45 und 55 Kindern kamen an den vier Nachmittagen zum Singen, Spielen, Basteln und Backen in die Versöhnungskirche. Der JuKi-Chor und die JuKi-Band sangen wie gewohnt fetzige Lieder zum Thema mit den Kindern. Nach einem Spiel mit viel Bewegung wurde das Vaterunser dann in biblischen Geschichten als Theaterstücke den Kindern nähergebracht. Sie konnten erleben, wie Jesus seinen Jüngern anbietet, zu Gott „Vater“, ja sogar „Papa“ zu sagen. Die Geschichte vom Barmherzigen Samariter in einer modernen Spielversion war am Mittwoch zu sehen. Dann waren die Kinder am nächsten Tag selber spontane Mitspieler und erlebten die Geschichte von der Speisung der 5000 hautnah und handgreiflich. Beim Stichwort „Vergeben“ am letzten Tag wurde die Geschichte vom unbarmherzigen Schuldner aus Mt. 18 aufwändig auf die Bühne gebracht. Willi Wichtig, der rasende Reporter, verfolgte jedes Mal genauso aufmerksam wie die Kinder die Geschichten und begann nach und nach die Bedeutung des Vaterunsers und seiner einzelnen Bitten zu verstehen. Mit Spannung von der Kindern erwartet, begann nach den Theaterstücken das Spiel- und Bastelprogramm. Am Dienstag konnten Gebetswürfel und eine Gebetskartei sowie ein Rahmen mit seinem Segensspruch gebastelt werden. Dazu kam eine Traumreise und natürlich Sport auf der Wiese. Passend zum Tagesthema wurden am Mittwoch Spiele rund ums Helfen gespielt und am Donnerstag Fische in allen möglichen Formen aus verschiedenen Materialien hergestellt. Ein besonders Erlebnis war sicher das Backen mit allen Kinder am Donnerstag. Die JuKiWo-Zeitung „Dad’s News- Neues von Papa“ schrieb dazu:
Backvergnügen wie noch nie! Backen mit 50 Kindern? Für die Mitarbeitenden der JuKiWo kein Problem! Man nehme: Einen Riesenberg Hefeteig, viele saubere Kinderhände, etwas Mehl, etwas Ei, viele Ideen und 12 Backbleche mit Backpapier. Die Kinder formen nach Belieben Brötchen, Figuren, Brezeln, Phantasiegebilde. Diese verschwinden dann in den 5 vorgeheizten Backöfen im Gemeindehaus und angrenzenden Häusern. Nach einer Backzeit von 15 Minuten und der ungeduldig erwarteten Abkühlzeit heißt es dann: Guten Appetit!
Am Freitag galt es dann auf verschiedenen Wegen zum Köpfelfriedhof zu gelangen und unterwegs spannende Aufgaben zu lösen.
Dass die Vaterunser-Bitte vom „täglichen Brot“ auch die Aufforderung zum Teilen enthält wurde mit dem JuKiWo-Spendenprojekt umgesetzt. Zusammen mit der Kollekte im Familiengottesdienst kamen fast 800 Euro zusammen. Das Geld geht an ein Projekt der Kindernothilfe in Haiti. Benachteiligten und traumatisierten Kindern kann damit geholfen werden.
Gemeindediakon Bernd Schneider bedankte sich zum Abschluss bei den vielen Mitarbeitenden, ohne die eine solche Woche nicht zu veranstalten wäre.


 

2009:
20. JuKiWo – Daniel und sein löwenstarker Freund

 
Da staunten die Gottesdienstbesucher am 1. November, wähnten sie sich doch in einer Löwengrube, statt in der Versöhnungskirche. Von den Wänden blickten freundliche und grimmige Löwen herab und über allem schwebte eine riesige Löwenmähne.
Weniger erstaunt darüber waren die Kinder, die die ganze Woche in der JuKiWo-Kirche ein buntes Programm erlebt hatten. Besonders die beiden witzigen Freund-
Innen „Ketchup  und Gürkle“  waren bei den  Kindern beliebt.
 Sie verstärkten mit ihren Kommentaren die Aussagen, die die Theaterstücke beinhalteten. An jedem Nachmittag gab es eine Episode aus der biblischen Daniel-Geschichte zu erleben: Zunächst werden der Israelit Daniel und seine drei Freunde nach Babylon entführt und dort erzogen, um am Königshof zu dienen. Trotz ihrer Weigerung Götzenoferfleisch zu essen, bleibt ihr Körper gesund und ihr Geist wach, so dass sie schließlich königliche Berater werden. Guter Rat ist jedoch teuer, als er König Nebukadnezar seine Träume gedeutet haben will. Daniel und seine Freunde beten um Weisheit und tatsächlich schenkt Gott diese und Daniel rettet nicht nur sich, sondern auch seine Freunde und viele andere Berater am Hof. Die tiefe Freundschaft untereinander und die enge Freundschaft mit Gott, rettet die Freunde, als sie sich weigern, ein Standbild des Königs anzubeten und dafür in einen Feuerofen geworfen werden. Gott beschützt sie und der König muss den Gott Israels als den stärkeren anerken-nen. So geht es auch Belsazar, der in Feierlaune die gestohlenen Tempelgefäße entweiht. Eine geheimnisvolle Schrift an der Wand kündigt sein Ende an. Am Sonntag im Familiengottesdienst gab es die wohl bekannteste Daniel-Geschichte zu erleben: Daniel fällt einer Intrige neidischer Beratern des Herrschers Darius zum Opfer und wird dafür in eine Löwengrube geworfen. Auch hier macht er die Erfahrung, dass Gott ihn beschützt. Alle Theaterstücke wurden mit großem Engagement der Mitarbeitenden gespielt und mich technischen Kabinettstückchen verziert. Da waren der Feuerofen mit Feuergeräusch, die geheimnisvolle Schrift an der Wand und das Löwengebrüll aus der Grube zu sehen und zu hören.
Das gleiche Engagement legten die vierzig Mitarbeitenden an den Tag, als es galt, mit den Kindern zu spielen, zu basteln, zu backen, Feuerexperimente zu machen oder im Ort geheimnisvolle Zeichen zu suchen. Nicht vergessen werden darf dabei das Spielangebot für die ganze Familie und das leckere Essen am Sonntag. Und natürlich durfte auch bei der 20. JuKiWo das Puppentheater nicht fehlen, das den Abschluss eines jeden Nachmittags bildete und dem nicht nur die JuKiWo-Kindern sondern auch deren Eltern und Geschwister entgegenfieberten. Mit jeweils um die 70 Kinder an den ersten drei Tagen und mehr als 50 am Samstag waren die Verantwortlichen rundum zu frieden. Ein Dank gilt auch allen, die zum hervorragenden Spendenergebnis von fast € 600,- zugunsten benachteiligter Mädchen in Indien beigetragen haben.
Bernd Schneider


20 Jahre JuKiWo – Susanne Hellgardt immer dabei

Seit 1989 gibt es in Ziegelhausen die JuKiwo und Susanne Hellgardt war immer dabei. Im Gottesdienst am 25.10. gab es nicht nur eine Rückblick mit Fotos aus den vergangenen 20 Jahren, sondern Susanne Hellgardt wurde für Ihre Engagement in der JuKiWo, wie in der Jungschar,bei den Kinderfreizeiten und im Ältestenkreis, herzlich gedankt. Als Erinnerung bekam sie eine Collage mit JuKiWo-Schnappschüssen geschenkt.
 
 

Kreuz und Quer durch Israel“,

so lautete das Motto der 19. JuKiWo, der Kinderbibelwoche der Versöhnungsgemeinde in den Herbstferien 2008. Wie in jedem Jahr hatten die Mitarbeitenden die Kirche komplett umgestaltet: An den Wänden hingen großflächige Bilder mit Szene aus dem Leben und Wirken Jesu.

Im Altarraum war mit Papier und Sand eine Felsenlandschaft modelliert worden, auf deren Gipfel die Stadt Jerusalem angedeutet lag. Über den Kindern spannte sich wieder ein Himmel aus Krepppapier.

Und dann ging’s los: Von Mittwoch bis Samstag gab es zunächst ein buntes Programm mit Liedern und Spielen, bevor dann die Geschichte des Tages als Theaterstück auf die Bühne gebracht wurde. Am zweiten Teil des Nachmittags war dann Spielen oder Basteln angesagt. Wie immer hatten die Mitarbeitenden viel Mühe und Zeit aufgewendet, um für die Kinder ein attraktives Programm zu bieten. Zum Abschluss ging es noch mal in der Kirche weiter mit weiteren Liedern, mit der mit Spannung erwarteten Auslosung der Tagessieger bim Rätselwettbewerb. Und dann kamen auch schon Eltern und Geschwister zum Abholen und zum Schauen des abschießenden Puppentheaters mit Geschichten vom kleinen Großherzog.

Mit einem fröhlichen Familiengottesdienst endete die JuKiWo dann am Sonntag.

Noch einmal wurden die Lieder der Woche gesungen. Der JuKiChor, eine Neuerung 2008, bestehend aus Mädchen und Jungen aus unseren Jungscharen, leitete dabei Kinder und Eltern an. In einem Theaterstück ging es um die heimliche Begegnung des Nikodemus mit Jesus. Nikodemus erfährt, dass sich das Leben als Jesus-Nachfolger verändert. Manchmal sind schmerzhafte Veränderungen damit verbunden, die aber zu einem gelingenden Leben führen. „Rudi Rastlos“, der die Kinder schon die Woche über begleitet hatte, forderte die Gottesdienstbesucher auf, über ihren eigenen Glauben nachzudenken.

Wie die ganze Woche, so wurde auch am Sonntag für die „Kuh-Bank“ in Vietnam gesammelt: 551,40 € kamen zusammen. Dafür kann die Kuh-Bank mindestens 2 Kühe als Kredit für arme Bauernfamilien zur Verfügung stellen. Nach einem Stationenlauf für die ganze Familie, einem leckeren Mittagessen und dem traditionellen Puppenspiel fiel endgültig der Vorhang für die JuKiWo 2008.

Bernd Schneider