Weitere Berichte über unsere Gemeinde
Kindermusical
Daniel in der Löwengrube
Eine Aktion der Versöhnungsgemeinde in Zusammenarbeit mit der Heidelberger Kinderkantorei
Kontakt Versöhnungsgemeinde: Gemeindediakon Bernd Schneider, Tel. 8890864; Bernd.Schneider@ekihd.de
Worauf Sie sich verlassen können ! ?
Der obenstehende Satz mit Ausrufezeichen klingt sehr selbstbewusst.
Doch da ist noch das Fragezeichen, denn natürlich fragen Sie:
Worauf kann ich mich denn verlassen ? Am besten auf mich selbst ?
Zum Abschluss unserer "besonderen Abende" zum obenstehenden Thema
fand am 08.02.2009 noch ein Gottesdienst mit Eckard Krause statt,
an dem über einen Mann gesprochen wurde, der sehr selbstbewusst
seine Treue zu Jesus versprochen hatte. Dieser Mann, Petrus, dachte,
dass er sich hier auf sich selbst verlassen kann.
Dann hat ihn sein Mut verlassen. Dann hat er seinen "Lehrmeister"
und Freund Jesus verleugnet und damit im Stich gelassen.
"Ich kenne ihn überhaupt nicht".
(Lesen Sie weiter in der Bibel, Lukas, Kap.22 Vs 54ff)
Nach der Auferstehung Jesu vom Tod kam es wieder zu einer Begegnung
zwischen Jesus und Petrus. Wie hat Jesus darauf reagiert, dass er so von
Petrus und allen Freunden verlassen wurde ?
Er hat später Petrus nur gefragt: "Liebst du mich ?"
(Lesen Sie weiter in der Bibel, Johannesevangelium, Kap.21).
Die Vorträge von Eckard Krause an unseren besonderen Abenden
können Sie auf Wunsch bei uns noch als Audio-CD oder mp3-Dateien erhalten
40 Jahre Ökumene in Ziegelhausen,
1969 - 2009
40 Jahre engagiertes Ringen und Bemühen um den gemeinsamen Glauben in der einen Kirche Jesu Christi waren uns ein willkommener Anlass miteinander zu feiern. Was vor wenigen Jahren im ökumenischen Miteinander noch kaum vorstellbar war, ist für unsere Gemeinden zu einer selbstverständlichen Praxis geworden. Seit 40 Jahren begehen wir regelmäßig am 1. Freitag im März den Weltgebetstag der Frauen mit anschließendem Beisammensein. Vor 40 Jahren wurde der ökumenische Arbeitskreis gegründet. Er versteht sich als Bindeglied zwischen den Räten unserer Gemeinden und koordiniert die verschiedenen, ökumenischen Veranstaltungen im Jahresablauf,
wie z.B.:
- ökumenische Gottesdienste am Neujahrstag, in der österlichen Bußzeit,
- am Pfingstmontag und gemeinsame Schulgottesdienste
- jährliches 'Treffen der Räte' (Ältestenkreis und Pfarrgemeinderat)
- die ökumenische Bibelwoche
- die von beiden Gemeinden organisierte 'Woche für das Leben'
- Grußworte der jeweiligen Nachbargemeinde bei Festen,
- Veranstaltungen im ökumenischen Seniorenzentrum
- und nicht zuletzt viele Freundschaften, entstanden durch all diese Gemeinsamkeiten
Ziegelhäuser Gespräche
am 09. Juli 2004
Referent: Bischof der Badischen Landeskirche; Dr. Ulrich Fischer
Thema : Missionarische Herausforderungen an die Kirche
Es war ein bemerkenswerter Abend mit einem Bischof, der dem Thema wesentliche Perspektiven abgewinnen konnte, der als kompetent, wortgewandt und zum Teil auch sehr persönlich beeindruckte
Mit Blick auf den modernen Menschen als einem Orientierung und Geborgenheit suchenden, steckte er den Rahmen von Mission und Evangelisation ab, deren zentraler Inhalt ein 'Sprechen über den Glauben' ist. Diese Grunddimension kirchlichen Handelns findet in vielen Formen ihren Ausdruck. Voraussetzung hierfür ist aber, die 'Sprache des Glaubens' zu finden, die ein 'lebensgeschichtliches Erzählen' insofern ist, als der, der glaubt, von Gott etwas zu erzählen weiß.
Diesem theologischen Teil des Referates fügte Dr. Fischer einen praktisch-theologischen hinzu- mit einer Fülle von missionarischen Möglichkeiten, die , in den Gemeinden überwiegend bekannt, einer neuen, motivierenden Bewußtmachung bedürfen.
1. So muß missionarische Kompetenz immer auch eine Gebetsbewegung sein,
Netzwerke des Gebets sollten Fundament missionarischen Handelns sein.
2. Es gilt ebenso, die missionarischen Chancen im Alltag der Gemeinde wahrzunehmen.
So gibt es Projekte neuer Gottesdienstformen, die auch geeignet sind,
kirchendistanzierte Menschen anzusprechen; in die Amtshandlungen sollten
die Beteiligten einbezogen werden, z,B. in Tauferinnerungsgottesdiensten,
Konfirmationen und dem ganz normalen Gottesdienst.
3. Auch die kirchlichen Gebäude tragen das Potential in sich, Orte zu sein,
an denen die Menschen Stille erfahren und das Suchen ihrer Seele zulassen können,
4. Die Kraft der Kirchenmusik als einem 'Fenster zum Glauben'
sollte nicht unterschätzt werden, weder für die Ausführenden, noch für die Hörer,
wobei die Gefühle der jungen Menschen in ihrer Sehnsucht gesehen und
einbezogen werden sollten.
5. 'Sprachschulen des Glaubens', begleitet von
6. der Mission der Tat, überschreiten den kirchlichen Rahmen da, wo Mission als
7. Einmischung in gesellschaftliche Zusammenhänge verstanden und praktiziert wird,
so in Politik und Sport, wobei neben anderen sozialen Lebensräumen, gerade
aktuell, auch die Fußballwelt Folien bereitstellen, die mit missionarischer Zielsetzung
gedeutet werden sollten. Nicht zuletzt wandte sich Dr. Fischer
8. den evangelistischen Projekten zu, wie z.B. 'Neu anfangen', 'Männervesper',
'Frühstücks-Treffen für Frauen' u.a., die Gelegenheiten bieten, nicht kirchlich zu
belehren, sondern vom Glauben zu reden. Dr. Fischer zeichnete ein Panorama
'ungeheurer missionarischer Chancen in unserem Land', die als Spiegel
des 'Eifers Gottes für diese Welt' zu ergreifen der Auftrag der Kirche ist,
gelebt und weitergetragen zum 'Lobe Gottes und zum Heil der Welt.'
Anhaltender Applaus spiegelte Dank und ansteckende Betroffenheit. Die Begeisterung des Referenten für 'die missionarischen Herausforderungen in der Kirche', deren Ehrlichkeit durch auch kritische Fragen und noch ungelöste Probleme nicht getrübt wurde , sprang auf die Hörer-Gemeinde über - Zeichen hoher Akzeptanz.