Wochenspruch
Wochenspruch für das Pfingstfest: Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. Sacharja 4,6
Was dem Propheten Sacharja vor 2500 Jahren in einer Vision über den Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem gesagt wurde, könnte uns wie ein altes Märchen vorkommen, hätten wir nicht selbst etwas Ähnliches erlebt. Als 1989 die Grenze zwischen Ost-und Westdeutschland geöffnet wurde, geschah das nicht durch menschliche Kraftanstrengung und schon gar nicht durch militärisches Eingreifen, sondern durch eine Kette von „Zufällen“, vorbereitet von der friedlichen Revolution mit Kerzen und Gebeten.
Dass es eine christliche Kirche, wenn auch in vielerlei Gestalt und Ausprägung überhaupt gibt, feiern wir ebenfalls als Werk von Gottes Heiligem Geist. Bis heute wird wie damals in Jerusalem beim ersten Pfingstfest überall auf der Welt in allen Sprachen von Gottes großen Taten geredet. Der Heilige Geist öffnet Menschenherzen und verändert sie so, dass Glaube, Hoffnung und Liebe darin wachsen.
Wer dagegen den Glauben mit Feuer und Schwert meint ausbreiten zu müssen, kann sich nicht auf die Bibel berufen. T.F.
Wochenspruch ab dem 12.05.2013: Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen. Johannes 12,32
Christus spricht in diesem Wort von der ihm bevorstehenden Art, zu Tode zu kommen, nicht zu Hause im Schlafzimmer, sondern durch die Kreuzigung, einer extrem brutalen Hinrichtung, die er aus Liebe zu uns Menschen ganz bewusst auf sich nimmt. Dieses sein Opfer gilt grundsätzlich jedem Menschen und hat den Sinn, unser Leben vor Gott in Ordnung zu bringen – ob wir das verstehen oder nicht. Wir haben die Freiheit, dieses Lebensangebot anzunehmen oder abzulehnen. Annahme bedeutet: durch Jesu Tod abgetrennt zu werden von aller Lebensschuld, selbst im Internet ist nichts mehr davon zu finden, und ein ewiges Leben zu bekommen. Ablehnung bedeutet: von Gott losgesagt zu leben, nur sich selbst überlassen und nur sich selbst verantwortlich zu sein. Diese Überzeugung wird sich höchstwahrscheinlich einmal als eine Fehlentscheidung erweisen. K.P.
Wochenspruch ab dem 05.05.2013: Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. Psalm 66,20
Dass wir nach wie vor in einer Wegwerfgesellschaft leben, lässt sich nicht leugnen.
Doch gewinnt der Begriff Nachhaltigkeit für verantwortlichen Umgang mit Industriegütern und natürlichen Ressourcen immer mehr an Bedeutung im allgemeinen Bewusstsein.
Dass Gott einen verantwortlichen Umgang mit uns pflegt, dürfen wir uns auch immer wieder bewusst machen. Gar zu gern lassen wir sonst Zweifel in unser Herz säen und glauben, dass Gott es nicht gut mit uns meint. Es ist dann heilsam, auf solch einen Beter wie in diesem Psalm zu hören, der die Nachhaltigkeit Gottes im treuen Umgang mit den Menschen lobt.
Er hat es erlebt: Kein noch so unbeholfenes Gebet bleibt unbeachtet. Unwandelbar ist Gott den Menschen zugetan, auch wenn wir ihn oft genug enttäuschen. Ist das nicht unerhört - tröstlich? T. F. Wochenspruch ab dem 28.04.2013: Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. Psalm 98,1
Dieser Sonntag hat den Namen "Kantate"! Singet! - Wer singt, betet doppelt, so heißt es. - Warum singen wir so wenig? In der Kirche schon, aber in der Familie kaum. - Es gibt viele Chöre, Gott sei Dank! Aber wer nicht regelmäßig singt, sitzt und hört vielleicht. - Warum ist das so? Früher wurde mehr gesungen, in der Schule, in den Jugendgruppen, bei Wanderungen ... aus Lust am Leben!? - Der Wochenspruch stammt aus dem Buch der Psalmen, einem uralten Gesangbuch des Volkes Israel: In der Vertreibung und Verbannung fern der Heimat haben sie gesungen, die Israeliten: Aus Sehnsucht und in Hoffnung auf Rückkehr in die Heimat - auf ein Wunder!? - Und wir heute?
Martin Hausdorf
Wochenspruch ab dem 21.04.2013: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. 2. Korinther 5,17