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Stadtsynode berät intensiv über Zukunft des Areals an der Providenzkirche

Quelle: Evangelische Kirche Heidelberg
Providenzgarten mit Gemeindehaus
Heidelberg, 10.11.2018.
Auf ihrer Tagung am 10. November 2018 hat die evangelische Stadtsynode in Heidelberg intensiv und engagiert über die Pläne zur Veräußerung des Areals hinter der Providenzkirche debattiert. Gegenstand der knapp dreistündigen Aussprache war dabei sowohl die öffentliche Diskussion der letzten Monate, in der es viele kritische Stimmen zu einer möglichen Bebauung des Grundstücks mit einem neuen Zentrum für Kirchenmusik und dem Gemeindehaus der Altstadtgemeinde gab, als auch das Bestreben des Stadtkirchenrates und der Altstadtgemeinde, die kirchlichen Orte in der Altstadt neu zu ordnen.

Einerseits fanden die kritischen Stimmen zur passiven Rolle der Dekanatsleitung in der öffentlichen Diskussion Gehör. Andererseits wurden das Bemühen und die Absicht des Leitungsteams deutlich, zunächst die Stadtsynode in ihrer Verantwortung wahrzunehmen, den Stadtkirchenbezirk bei kirchlichen und gesellschaftlich relevanten Vorgängen in seinen Entscheidungen zu beraten.

Im Laufe der sehr sachlichen Diskussion waren vor allem zwei Perspektiven zielführend:

(1) Die an vier kirchlichen Orten verstreute Arbeit der Altstadtgemeinde (Pfarramt in der Heiliggeiststraße, Heiliggeistkirche, Providenzkirche und Gemeindehaus an Providenz) braucht ein konzentrierendes Gebäudekonzept, das vor allem die Providenzkirche als zentral in der Hauptstraße gelegene Kirche stärkt.

(2) Im Rahmen des Liegenschaftskonzepts und der Haushaltssanierung braucht der Stadtkirchenbezirk Partner, mit denen er in Kooperation kirchliche Standorte entwickeln kann.

Mit der Evangelischen Landeskirche als Partnerin haben sich dem Stadtkirchenbezirk Zukunftsperspektiven in der Altstadt eröffnet, die eine gemeinsame sowie im kirchlichen Sinne wirtschaftliche Entwicklung um das Areal hinter der Providenzkirche gewährleisten. Eine definitive Entscheidung zur Konkretisierung des Bauvorhabens eines Zentrums für Kirchenmusik an der Providenzkirche ist seitens der Landessynode spätestens im April 2019 zu erwarten. Bis dahin ist es für die Evangelische Kirche in Heidelberg möglich, alternative Interessenten am genannten Grundstück zu eruieren.

Die Beschlüsse 49-51/2018 der Stadtsynode im Wortlaut:

Am Ende der ausführlichen Debatte wurden drei einstimmige Beschlüsse zur Sache gefasst.

49/2018: Die Stadtsynode befürwortet im Grundsatz, dass das Grundstück hinter der Providenzkirche für die Projektierung eines neuen Gemeindehauses der Altstadtgemeinde einer baulichen Verwertung zugeführt wird. Die Projektierung soll bevorzugt gemäß den Rahmenbedingungen des Schreibens der Evangelischen Landeskirche vom 24. Juli 2018 (siehe Anlage) an die Landeskirche im Erbbaurecht abgegeben werden, um die Refinanzierung des Projekts sicherzustellen.

50/2018: Bis auf landeskirchlicher Ebene Entscheidungen (bis April 2019) getroffen sind, wird der Stadtkirchenbezirk weitere Gespräche führen mit möglichen anderen Interessenten an diesem Grundstück, der Stadtverwaltung und der Bürgergesellschaft. Sollte dabei ein Angebot entstehen, das dem Stadtkirchenbezirk zu mindestens gleichen Einnahmen verhilft wie das Angebot der Landeskirche (mind. 90.000 € jährlich), wird der Stadtkirchenrat gebeten, noch einmal neu über die Abgabe des Grundstücks zu entscheiden.

51/2018: Die Stadtsynode wird im Februar 2019 über den Stand der Gespräche beraten und kann dem Stadtkirchenrat noch Empfehlungen geben.

Zur Umsetzung der Synodenbeschlüsse:

Der Stadtkirchenrat hat folgende Maßnahmen zur Umsetzung des Synodenbeschlusses 50/2018 in seiner Sitzung vom 14. November 2018 beschlossen:

(1) Die Vorsitzenden des Stadtkirchenrates erörtern zeitnah die aktuelle Entwicklung mit der Stadtverwaltung.

(2) Interessensbekundungen am kircheneigenen Grundstück inklusive belastbarer Angebote gemäß den Vorgaben der Stadtsynode sind bis spätestens 15. Januar 2019 schriftlich an das Evangelische Dekanat Heidelberg zu richten.

(3) Liegen Angebote vor, wird eine Vorlage für den Finanz- und Bauausschuss erstellt, der diese auf Belastbarkeit überprüft.

(4) Bis zur Februarsynode 2019 werden etwaige Interessensbekundungen geprüft und bewertet.

(5) Für das Gespräch mit der Bürgergesellschaft ist im Januar eine Informationsveranstaltung mit Vortag und anschließender Podiumsdiskussion geplant, welche unter dem Titel „Kirche im 21. Jahrhundert gestalten“ über die Herausforderungen und Ziele der Evangelischen Kirche in Heidelberg informiert.
 

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Quelle: Kreuzgemeinde