Einführung von Gemeindediakon Jan Hofheinz in der Kreuzgemeinde

Quelle: Kreuzgemeinde
von li: Tobias Bade, Martina Reister-Ulrichs, Jan Hofheinz, Kai Neureuther und Beate Großklaus bei der Einführung in der Kreuzkirche
Erntedank ist ein besonderes Fest im Kirchenjahr. Es ist die Zeit, um Gott für das Vergangene zu danken. Aber auch um ihn für seinen Segen für Neues zu bitten. Beides verband sich in Wieblingen am 07.10. mit der Einführung von Jan Hofheinz als neuen Gemeindediakon, der seit 01.09.2018 in der Kreuzgemeinde und im Bezirk tätig ist.

Nach der feierlichen Einführung im Gottesdienst durch die stellvertretende Dekanin Frau Reister-Ulrichs gab es im Anschluss einen Sektempfang im Foyer der Kirche. Begrüßt wurde Herr Hofheinz dabei von der Schuldekanin und Tobias Bade als Vertreter der Diakone im Bezirk, sowie Vertretern aus dem Kinder- und Jugendwerk. Außerdem waren neben seiner Familie viele Freunde und Bekannte aus seinem bisherigen Wirkungskreis anwesend. Besonders gefreut hat sich der Gemeindediakon über die Teilnahme von Pfadfinderinnen und Pfadfinder, die aus ganz Baden angereist waren. Seine Kollegin, Pfarrerin Dr. Verena Schlarb, ließ aus der Ferne grüßen – sie konnte krankheitsbedingt leider nicht mit dabei sein.

Aus den Redebeiträgen und Gesprächen ergaben sich interessante Einblicke in das bisherige Engagement von Jan Hofheinz. Wir dürfen also gespannt sein, wie sich der neue Gemeindediakon in den kommenden Monaten in Wieblingen, aber auch im gesamten Stadtkirchenbezirk einbringen wird. Die Gemeinde freut sich auf eine gute Zusammenarbeit!

Gemeindediakon Mathias Kunz: Meine Zeit in Heidelberg neigt sich dem Ende zu.

Quelle: privat
Seit April 2016 war ich in Heidelberg als Gemeindediakon in der Lukasgemeinde tätig. Zu Beginn ergänzt durch den Dienst in der Flüchtlingsarbeit des Diakonischen Werks der EKIHD, seit Oktober 2017 als Elternzeitvertretung im Kinder- und Jugendwerk Heidelberg. Dabei war mir die Kinder- und Jugendarbeit immer ein besonderes Anliegen.

Ob Aufbauarbeit in der Lukasgemeinde (Kindergottesdienst, Jungschar an der Schule, Kinderbibeltage) oder Kinderfreizeiten im Jugendwerk wie die „Kinderwelt Marienhütte“. Immer unterstützt durch Gitarre und Soziale Medien. Es war eine spannende Zeit, Heidelberg hat es mir leicht gemacht, als Hauptamtlicher in der Kirche zu starten. Deshalb ist es jetzt auch nicht leicht „Auf Wiedersehen“ zu sagen, im Familiengottesdienst, in dem ich verabschiedet werde (04.11., 15 Uhr, Gemeindehaus Lukasgemeinde).

Und dann geht es „zurück“ ins Schwäbische: Ab dem 1. Dezember werde ich als Jugendreferent im EJW Nürtingen tätig sein und für KonfiCamp, Jugendgottesdienst und „Jugendarbeit & Schule“ zuständig sein. Arbeitsfelder, die ich in Heidelberg schon kennenlernen durfte, sehr schätze und die mir Freude bereiten. Es war eine schöne, prägende Zeit in Heidelberg. Wer wissen möchte, wie es weitergeht, kann mir online unter www.dasistkunz.de folgen.

Jan Hofheinz - neuer Gemeindediakon in Wieblingen

Portrait Jan Hofheinz; Quelle: privat
Ab 1. September werde ich in der Kreuzgemeinde in Wieblingen meinen Dienst als Gemeindediakon aufnehmen.Dabei beinhaltet der Dienstauftrag neben den 75 % in der Gemeinde 25 % im Stadtkirchenbezirk Heidelberg. Meine Arbeitsschwerpunkte werden in Organisation, Begleitung und Durchführung des Ferienspaß, einer Stadtranderholung, Konfirmanden- und Teamerarbeit, Vernetzungsarbeit und Gottesdienst(mit)gestaltung, sowie in der Vernetzungsarbeit liegen sein.

Gebürtig komme ich aus Emmendingen bei Freiburg. Dort in der Gemeinde in war verschiedensten Ehrenämtern aktiv. Unter anderem in der dortigen Pfadfinderarbeit des VCP. Für die Pfadfinder bin ich auch auf Landes- und Bundesebene engagiert. Von 2013 bis 2017 habe ich in Freiburg an der Evangelischen Hochschule Religionspädagogik und Gemeindediakonie studiert. Während des Studiums war ich in Riegel-Endingen im Praxissemester. An den Bachelor schlossen sich drei Semester der evangelischen Theologie in Tübingen an. Vor meinem Studium habe ich ein Jahr lang meinen Bundesfreiwilligen Dienst in der Kirchengemeinde Rötteln bei Lörrach geleistet.

Jetzt freue ich mich auf die vielen Interessanten Begegnungen die mit bevorstehen und die engagierten Menschen in der Gemeinde und dem Bezirk auf die Ich treffen werde.

Gemeinsam mit Ehren- und Hauptamtlichen will ich mich auf einen gemeinsamen Weg machen, der uns voran bringt. Ich hoffe, dass wir uns auf diesem Weg begegnen und zumindest ein Stück gemeinsam gehen werden.

Jan Hofheinz, Gemeindediakon in der Kreuzgemeinde

Steffen Jooß ist neuer Interims-Geschäftsführer in der EKV Heidelberg

Portrait Steffen Jooß; Quelle: Karin Wilke
Sehr geehrte, liebe Mitarbeitende in den Einrichtungen

des evangelischen Kirchenbezirks Heidelberg,

auf diesem Wege möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen. Mein Name ist Steffen Jooß und ich bin seit einigen Jahren Direktor des Evangelischen Kirchenverwaltungsamtes in Mannheim. Ich freue mich, dass ich seit dem 1. Juni 2018 bis auf weiteres als Interims-Geschäftsführer in der EKV Heidelberg tätig bin. Hier bin ich für 1,5 Tage pro Woche, in der Regel dienstags und donnerstags, über das Büro von Frau Elbert erreichbar.

Während meiner 13jährigen Tätigkeit für die Evangelische Kirche in Mannheim, zunächst als stellvertretender Direktor und ab 2013 als Direktor des KVA, war eine meiner Aufgaben die Sanierung des defizitären Kita-Haushalts. Glücklicherweise darf sich die Kirchenverwaltung in Mannheim mittlerweile wieder über schwarze Zahlen in ihrem KiTa-Haushalt freuen, wobei auch unsere Einrichtungen von Angebotskürzungen betroffen sind. Der Stadtkirchenbezirk Heidelberg befindet sich in einer ähnlichen finanziellen Situation wie ich sie damals in Mannheim vorgefunden habe. Ich bin mir sicher, dass wir hier in Heidelberg gemeinsam die schwierige finanzielle Situation meistern werden.

Als gebürtiger Heidelberger bin ich in der Kurpfalz aufgewachsen, habe meinen Lebensmittelpunkt jedoch seit 20 Jahren in Heidelberg-Wieblingen, wo ich mit meiner Frau lebe und Mitglied der Kreuzgemeinde bin. Unsere beiden erwachsenen Söhne studieren in Heidelberg und sind mittlerweile auf dem Weg in die Selbständigkeit. Neben meinem beruflichen und kirchlichen Engagement bin ich begeisterter Radfahrer und Wanderer. Gemeinsam mit meiner Frau unternehme ich in meiner Freizeit gerne auch größere Rad- und Wandertouren. So freuen wir uns im Sommer bereits auf eine Flußradtour in Deutschland.

Steffen Jooß
 

Herr Prof. Dr. John Samuel Raj ist seit 1. Oktober mit halber Stelle Pfarrer in der Altstadtgemeinde

Portrait Ehepaar Raj
Prof. Dr. John Samuel Raj (rechts) mit seiner Frau Dr. phil. Bissy Raj

Quelle: Karin Wilke

Ich bin ordinierter Pfarrer der Church of South India. Geboren 1956, bin ich im Südwesten Indiens, im Bundesstaat Kerala, aufgewachsen. Nach meiner theologischen Ausbildung war ich dort in mehreren Gemeinden als Pfarrer tätig. Nach ersten Dozentenjahren an einer theologischen Ausbildungsstätte in Kerala haben meine Frau Dr. phil. Bissy Raj und ich in den Jahren 1995 bis 2000 in Hamburg in der Missionsakademie gelebt. Dort habe ich an der Universität Hamburg den Doktor der Theologie im Fach Altes Testament erworben. Nach Indien zurückgekehrt, habe ich als Professor für Altes Testament am United Theological College (UTC) in Bangalore unterrichtet. Ab 2009 war ich zudem Rektor dieser ökumenisch orientierten theologischen Ausbildungsstätte mit Studierenden aus vielen Teilen Indiens. Meine Frau war ebenfalls am UTC Dozentin für Sanskrit und Literatur. Wir haben zwei erwachsene Töchter, Hima und Hita, und drei Enkelkinder. Wir freuen uns auf die Arbeit in der Badischen Landeskirche und in der Altstadtgemeinde, wo ich seit 1. Oktober mit jeweils einer halben Stelle als ökumenischer Mitarbeiter bzw. Pfarrer tätig bin.

Einführung Pfarrer Raj in die Altstadtgemeinde in der Heiliggeistkirche am 27.1.2018

 

Emmausgemeinde-Ehrenamtlicher Matteo Briante mit Bürgermedaille geehrt

Portrait Matteo Briante; Quelle: privat
Matteo Briante
Am 23. November hat die Stadt Heidelberg Herrn Matteo Briante die Bürgermedaille für sein umfangreiches ehrenamtliches Engagement in der Pfaffengrunder Emmausgemeinde verliehen. 1971 begann der gebürtige Italiener in der katholischen Gemeinde in Eppelheim mit seinem Engagement in der Jugendarbeit und war dort bis 1987 ehrenamtlich tätig.
 
Im Oktober 2003 konvertierte er zum evangelischen Glauben und trat in die Emmausgemeinde ein. Dort hat er unter anderem beim Umbau des alten Gemeindehauses mitgeholfen und zusammen mit dem damaligen Vorsitzenden Hans-Martin Schmidd Gemeindeveranstaltungen wie das Gemeindefest oder das Osterfrühstück organisiert. Im Ältesten Kreis hat er mittlerweile seine dritte Amtszeit inne, auch ein Orga-Team für Gemeindeveranstaltungen geht auf seine Initiative zurück. Seine Ehrung durch die Stadt Heidelberg, so Briante, gebühre zugleich allen Ehrenamtlichen, die sich in der Emmausgemeinde engagieren.