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Hilfe für Menschen in Indien - Online-Diskussion der EEB am 10.5. zur Frage: Wie konnte es so weit kommen?

Quelle: Freundeskreis Vellore e.V.

Heidelberg, 07.05.2021. Mehr als 400.000 Neuinfektionen pro Tag, über 230.000 Tote - in Indien hat sich die Corona-Epidemie zur "Hölle auf Erden" entwickelt. "Corona in Indien - Wie konnte es so weit kommen?" Zu diesem Thema veranstaltet die Evangelische Erwachsenenbildung eine Online-Podiumsdiskussion.

Bischofswahl in Baden: Alle evangelischen Kirchenmitglieder können ab dem 5. Mai 2021 Vorschläge einreichen

Karlsruhe, 30.04.2021. Für die Nachfolge von Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh startet am kommenden Mittwoch (5.5.) die Vorschlagsfrist. Bis zum 4.6.2021 können dann alle evangelischen Kirchenmitglieder in Baden dem Präsidenten der Landessynode, Axel Wermke, geeignete Personen vorschlagen.

„Ohne Solidarität stirbt die Zukunft“ - Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt zum Tag der Arbeit

Quelle: www.dgb.de

Karlsruhe, 28.04.2021. „Die Corona-Pandemie, die wir alle irgendwie leid sind, unterstreicht, hebt hervor, problematisiert, ja dramatisiert die Frage nach dem Wert der Arbeit“, so Pfarrer Dr. Jochen Kunath, Leiter des Kirchen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) Baden zum diesjährigen Tag der Arbeit, der am Samstag, 1. Mai, deutschlandweit gefeiert wird.

+punkt. Leiterin Dr. Marita Rödszus-Hecker seit 1. April im Ruhestand

Meine erste Antwort auf die Frage, ob ich zum 1. April 2017 die evangelische Leitung im +punkt. übernehmen wollte, war ein klares „Ich möchte lieber nicht“. Aber dann habe ich doch zugesagt, aus Neugier, aus Interesse und weil ich es einfach wissen wollte: Ist dieses Projekt sinnvoll - ein ökumenisches Seelsorgezentrum +punkt. Kirche im Neuenheimer Feld?

Erinnern schmerzt. Erinnern heilt! - Gedenken an die Corona Verstorbenen

Heidelberg, 18.04.2021. Der Gottesdienst in der Heiliggeistkirche stand an diesem Sonntag im Zeichen des Gedenkens und Erinnerns an die Menschen, die im vergangenen Jahr an Corona verstorben sind. "Die Hirtinnen und Hirten heute sitzen nicht zuletzt am Krankenbett und arbeiten auf Intensiv. Sie tragen Schutzkleidung und riskieren ihre eigene Gesundheit. Einander Hirtin und Hirte sein - dazu hilft uns die Kraft des heilsamen Erinnerns", betonte Prälat Traugott Schächtele in seiner Predigt über den guten Hirten.

Gemeinsames Geläut am Sonntagmittag - Katholische und evangelische Christen gedenken der Opfer der Corona-Pandemie

Heidelberg, 15.4.2021. Auf Anregung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gedenken die Deutschen am kommenden Sonntag (18. April) der Toten der Corona-Pandemie. In Heidelberg wird in den Gottesdiensten der katholischen und evangelischen Gemeinden an diesem Sonntag im Rahmen der Fürbitten für die Toten der Coronazeit und ihre Angehörigen gebetet.

Erste Tagung der neuen Landessynode im digitalen Format

Karlsruhe, 14.04.2021. Erstmals tagt vom 20.-22. April 2021 die neugewählte 13. Landessynode der badischen Landeskirche. Aufgrund der Pandemie erfolgen alle Vorträge, Wahlen und Beratungen in digitaler Form. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Wahl des neuen Präsidiums sowie der jährliche „Bericht zur Lage“ von Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh.

„Leben im Sterben“ - Kirchen laden zu einer Online-Veranstaltung im Rahmen der „Woche für das Leben“ ein

Freiburg/Karlsruhe, 13.04.2021. Die Evangelische Landeskirche in Baden und die Erzdiözese Freiburg laden am Montag (19. April) zu einer zentralen ökumenischen Online-Veranstaltung im Rahmen der „Woche für das Leben“ ein. Die bundesweite Initiative steht in diesem Jahr vom 17. bis 24. April unter dem Thema „Leben im Sterben“. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung wird unter www.ebfr.de/wochefuerdasleben bis zum Donnerstag (15. April) erbeten.

Ziemlich beste Freunde: die Emmaus-Jünger (Lukas 24,13-35)

Heidelberg, 04.04.2021. Gemeinsames Leid fordert eine Freundschaft heraus. Zwei beiden Jünger Jesu sind auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus. Sie haben Höhen und Tiefen miteinander durchgestanden. Sie sind mit Jesus gezogen haben seine Wunder und Reden miterlebt, haben die Hoffnung auf eine neu anbrechende Königsherrschaft verspürt und gesehen wie er in Jerusalem festgenommen verurteilt und hingerichtet wurde. Sie gehen nebeneinander her und reden sich immer tiefer hinein in eine drückende Trostlosigkeit.
 
Da gesellt sich ein Dritter zu ihnen und geht ein Stück Weges mit ihnen. Auch ihm erzählen Sie was geschehen ist - auch von dem schier unglaublichen Gerücht, dass Frauen das leere Grab gefunden haben sollen.  Der Dritte bringt eine neue Perspektive hinein. Er deutet die Geschichte des Leidens neu: es musste alles so geschehen, der Christus musste leiden und dann in seine Herrlichkeit aufgehen. Diese neue Perspektive tut den beiden Freunden gut, und so bitten sie den Dritten zu bleiben: „Bleibe bei uns, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneigt.“ Ziemlich beste Freunde, brauchen einen Blick von außen. Sonst drehen sie sich im Kreis.

Durst nach Leben – Gedanken zu Karfreitag

Heidelberg, 02.04.2021. Letzte Worte haben eine eigene Strahlkraft. Sie verdichten die Botschaft eines Lebens für die Nachwelt: „Wir sind Bettler.“ soll Martin Luther vor seinem Tod gesagt haben und Johann Wolfgang von Goethe bat wohl um „mehr Licht!“, bevor er seine Augen für immer schloss. In Luthers Wort verbirgt sich seine Bußtheologie, Ausgangspunkt seiner reformatorischen Entdeckung. Und zu Goethe passt die Aufhellung unseres Lebens durch die Kraft des Geistes. „Mich dürstet!“ kommt dagegen eher unpoetisch daher. Klar hat er Durst. Ein Schwamm mit Essig wird ihm daraufhin ins Gesicht gedrückt an einem langen Stecken, bevor Jesus sein Leben, so überliefert es das Johannesevangelium, bedeutungsschwer aushaucht mit den Worten „Es ist vollbracht“.
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